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#1

Reifen

in Mechanik 03.10.2011 15:26
von ekkeneckepen | 859 Beiträge

Hallo alle zusammen

Habe mir gerade für die G11 eine neue Decke zugelegt. Bisher hatte ich immer hinten den AVON MK II 3.50*19 gefahren und nun einen DUNLOP TT100 4.10*19 aufgezogen. Ergebnis: Beachlich bessere Strassenlage!! Man gewöhnt sich wohl einfach an den AVON und denkt so ist es eben, aber denkste, der DUNLOP kommt in den scharf gefahrenen Kurven wesentlich später an seine Grenzen. Was mich wundert, es gibt scheinbar keinen Unterschied für vorne und hinten? Mein Reifenhändler hat mir jedenfalls diesen für hinten bestellt und aufgezogen, nun stelle ich zu meiner Überraschung fest, dass auf dem Reifen "Front" steht. Hat jemand dazu eine Antwort? Oder darf ich nun nur noch rückwärts fahren?

Jens

zuletzt bearbeitet 03.10.2011 15:40 | nach oben springen

#2

RE: Reifen

in Mechanik 03.10.2011 15:59
von Ajay | 716 Beiträge

Hallo Jens
der Reifen hat beiderseits einen Laufrichtungs-Pfeil, je nachdem ob er vorn oder eben hinten montiert wird. Danach richtet sich, wie herum der Schlappen aufgezogen wird. So jedenfalls ist es bei meinem DUNLOP TT100 Hinterreifen.
Man lernt halt nie aus
Grüsse, Paul

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 laufrichtung.jpg 
zuletzt bearbeitet 03.10.2011 16:20 | nach oben springen

#3

RE: Reifen

in Mechanik 03.10.2011 19:20
von ekkeneckepen | 859 Beiträge

Danke Paul

Ist bei meinem genauso, aber auch noch ein gelbes Dreieck zu dem mir der Reifenfuzzi sagte so rum muß er laufen. Ich werde ihn so lassen, auch wenn er verkehrt rum dreht. Eigentlich kann es ja nur mit dem "Grip" zu tun haben und da meine G11 ohnehin soviel Power hat, dass sie ständig Wheelies macht ist es dann auch egal - oder?

Jens

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#4

RE: Reifen

in Mechanik 03.10.2011 20:35
von Ajay | 716 Beiträge

Naja, dazu schreibt ein Schlaumeier in "motorradfrage.net":
Zitat
Ganz egal was passieren könnte, ich würde kein Risiko eingehen und den Reifen auf jeden Fall neu und richtig montieren (lassen). Es hat garantiert einen Grund warum ein Reifen eine Laufrichtungsbindung hat, möglicherweise könnte bei einem Unfall der Sachverständige dies bemerken und dann ist ein Rechtsstreit mit ungewissem Ausgang vorprogrammiert. Das kostet ja wirklich kein Haus und steht in keiner Relation zum Risiko.
Ende Zitat

Müssen wir uns jetzt Sorgen um dich machen, wenn du deinen Boliden ständig an der Haftgrenze bewegst? Nicht dass es dir geht wie dem abgelichteten Herrn! Der hatte nämlich den Pnö achtern auch falsch rum montiert.

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 SammyMiller.jpg 
zuletzt bearbeitet 04.10.2011 06:52 | nach oben springen

#5

RE: Reifen

in Mechanik 04.10.2011 22:57
von ilofan | 72 Beiträge

Hallo Jens,
zu Deiner Frage kann ich folgendes beitragen:
Ich kenne den Dunlop TT100 schon mindestens 25 Jahre, ich fuhr in lange auf einer CB 750. Beim TÜV (Stuttarter Raum) gabe es neben den "obligatorischen Dingen" wie z.B. Auspuff-Manipulationen? ; Spiel Lenkkopflager? ; Freigang Stummellenker etc. immer die Prüfung der richtigen Montage der TT 100. Das bedeutet der Schlappen ist "laufrichtungsgebunden". Ein vor Jahren mit einem Dunlop-Reifenfachmann geführtes Telefonat habe ich so verstanden: Der Reifen kann "nur in der richtigen Laufrichtung" Radialkräfte optimal übertragen und dazu muß er eben vorne bzw. hinten gegenläufig montiert werden. Konkret, der Pfeil muß in Laufrichtung zeigen!
Die TT 100 hatten nach meinen Erfahrungen (vor einigen Jahren) oft größere statische Unwuchten. Aus diesem Grund hat der Hersteller, an der, der Unwucht gegeüberliegenden Stelle eine Markierung angebracht ; früher war das ein roter Punkt. Der Reifenmonteur hat den Reifen so auf die Felge gesetzt, dass die Markierung am Ventil zu liegen kam. Idee dahinter war, dass die Unwucht (Reifen/Schlauch), eingetragen durch das Ventil teilweise ausgeglichen wird. Dadurch waren u.U.kleinere Wuchtgewichte notwendig. Ich kann jetzt allerdings nicht sagen, ob der "Rote Punkt" jetzt durch ein "Gelbes Dreieck" ersetzt wurde. Kann ja sein, Dunlop als Unternehmen, ist ja schon lange nicht mehr "British". Mich wundert es überhaupt, dass doch so viele Kollegen (wenn ich mir die Bilder so anschaue) "die alten Schlappen" fahren wollen. Mich hat der Nässegrip nie überzeugt. Allein das Styling überzeugt total.

Gruß Karl

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#6

RE: Reifen

in Mechanik 05.10.2011 17:37
von ekkeneckepen | 859 Beiträge

Ja, dann werde ich ihn also doch umdrehen. Danke für eure Beiträge

Jens

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#7

RE: Reifen

in Mechanik 06.10.2011 11:19
von ekkeneckepen | 859 Beiträge

Nun läuft er richtig rum

Jens

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#8

RE: Reifen

in Mechanik 06.10.2011 22:50
von matman | 1.107 Beiträge

Hallo Jens,

das Umdrehen macht sich aber nicht in einem geänderten Fahr- bzw. Gripverhalten bemerkbar, oder?

Da bei meinem Twin in absehbarer Zeit auch wieder ein Reifenwechsel ansteht: ich fahre z. Zt. den AVON Speedmaster 4.00 x 19. Ist es nicht so, dass diese ominöse 4.10er Dimension in ihren Maßen einem 3.50 x 19 entspricht? (Jens, dafür spricht ja auch, dass Du zuvor einen solchen aufgezogen hattest, bevor Du auf den TT 100 gewechselt hast.)

Und was ist von den Niederquerschnittreifen, z.B. 100/90-19 oder 110/90-19, zu halten?

Danke für Eure erhellenden Kommentare, und Cheers - Jan

zuletzt bearbeitet 06.10.2011 22:50 | nach oben springen

#9

RE: Reifen

in Mechanik 07.10.2011 08:27
von ekkeneckepen | 859 Beiträge

Hallo Jan

Nein der TT 100 von Dunlop ist gegenüber dem Avon MK II 19*3.50 eben um 0,6" breiter, er hat aber reichlich Platz in der Schwinge. Ein verändertes Fahrverhalten aufgrund der Laufrichtung konnte ich nicht feststellen, er sieht ja auch symetrisch aus. Vielleicht ist der innere Aufbau in der Belastung durch die Antriebs- bzw. Bremskräfte größerem Verschleiß oder Bruchgefahr ausgesetzt, wenn das so wäre kann man sich natürlich fragen ob bei den relativ schwachen Leistungen (m Vergleich zu modernen Motorrädern) die Bremskräfte, auch am Hinterrad, die Beschleunigungskräfte nicht übersteigen? Auf jeden Fall ist der TT 100 dem Avon MK II haushoch überlegen, auf mein Hinterrad kommt nie wieder ein AVON!

Gruß Jens

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