Primärantrieb abdichten

16.07.2008 08:59
avatar  Michael ( gelöscht )
#1
Mi
Michael ( gelöscht )

Hallo,

da ich auch immer auf der Suche nach guten Tips bin, möchte ich euch an einer von mir gemachten positiven Erfahrung teilhaben lassen:

Ich habe bei meiner G3LS die Gehäusehälten des Primärantriebes mit Motormontagepaste der Firma Würth (sieht aus wie Schwarzes Silicon) zusammen geklebt.
anschliesend die originale Gummidichtung nur sehr locker mit dem Mteallband festgezogen.
Das Ganze ist jetzt seit 2 !!!! Jahren absolut öldicht.

BMW bietet Dichtmasse unter der Bezeichnung 3Bond an, diese funktionierte auch hervorragen, war allerdings sehr, sehr teuer.

Ich mußte mich erst daran gewöhnen, dass mein Moped keine Flecken mehr macht und ihr Revier markiert.
Gott sei dank verfügt mein Primärkasten schon über die Öffnung zum Kupplungnachstellen, so dass ich eine erneutes Öffnen zeitlich nach hinten schieben kann.
Übrigens das Öl (zum Wechseln) sauge ich mit einer Spritze durch die Inspektionsöffnung ab.

Viele Grüße

Michael


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21.07.2008 13:29
avatar  matman
#2
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Hallo Michael,

wenn ich ketzern wollte, würde ich jetzt fragen: "Und wie ist es, wenn Du Öl einfüllst?"

Nein, im Ernst: schön, wenn man einen solchen Erfolg erzielt, und das an einer der meistgehassten Baustellen im Matchless-/AJS-Universum - dem Tin Chaincase!!!

Meine Babes haben Gottseidank schon die Alu-Kettenkästen, dichtmassenmäßig vertraue ich aber auf dieselbe Lösung wie Du - nur, dass es in meinem Fall Blacktite (von Loctite) ist; dürfte aber mit der von Dir beschriebenen Würth-Pampe identisch sein.

Eines darf man übrigens nicht unterschätzen: auch bei weitestgehend dichtem Primärkettenkasten kommen dort vermeintlich größere Ölflecken her - bevor man sich da "`nen Wolf sucht", sollte man die Getriebeausgangswelle eines näheren Blickes würdigen. Gerade gut befüllte Getriebe drücken dort - schon wegen der unzulänglichen Abdichtungskonstruktion - Öl hinaus, das sich dann den Weg am Kettenkasten entlang bahnt und auf Höhe der Fußraste bzw. des Seitenständers runtertropft. Das führt gerne zu Fehlschlüssen bzgl. der Undichtigkeitsquelle.
Zusätzliches Indiz: unterschiedliche Tropfintensität bei Abstellen auf dem Seitenständer (viel) oder dem Hauptständer (wenig), was natürlich mit dem Öllevel und dessen Möglichkeit, die Gehäusebohrung zu erreichen, zu tun hat.


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